Beschreibung // Anwendungen

Lernprozesse on-the-job können mit verschiedenen Massnahmen strukturiert und somit beeinflussbar und messbar gemacht werden. Nachfolgend einige Beispiele:

On-the-job-Programme, welche das betriebsspezifische Know-how zielgerichtet transportieren


Lernen on-the-job erfolgt nicht einfach so nebenbei. Oftmals steht dem Aneignen von relevanten Kompetenzen der hektische Arbeitsalltag entgegen. Um on-the-job-Programme nachhaltig in den Arbeitsalltag einzubinden, müssen diese einen hohen Anteil an selbstorganisiertem Lernen beinhalten. Um dies zu ermöglichen, benötigt es strukturierte Lerneinheiten, welche den Lernprozess abbilden. Die Aufarbeitung des relevanten Wissens, unterstützt mit praxisrelevanten Aufgabenstellungen und den passenden Reflexionsinstrumenten, bilden dafür die Basis. Unterstützt wird der ganze Lernprozess durch eine adäquate Begleitung durch KollegInnen bzw. Vorgesetzte. Die Grundlage solcher on-the-job-Programme ist ein ausformuliertes Curriculum pro Lernsequenz. Dieses unterstützt die Verbindlichkeit der Lernsequenz, sowohl für die Auszubildenden, wie auch für die Teams, welche die notwendige Lernzeit zur Verfügung stellen müssen. Selbststudiumstaugliche Lehrmittel, klare Aufgabenstellungen und Auswertungsmöglichkeiten bilden das steuernde Lernmaterial.

Die Organisation dieser Programme wird von KnowledgePlus unterstützt: KnowledgePlus bietet den Rahmen für selbstorganisiertes Lernen. Alle Dokumente sind strukturiert für jeden zugänglich abgelegt. Die Kommunikationsfunktionen unterstützen den Lernprozess zielgerichtet.

Durchführung von abteilungsübergreifenden Lernprozessen, welche den Austausch von Best-Practice-Beispielen über ein Knowledge-Management-System ermöglichen


Die Evaluation verschiedener Komponenten der Leistungserbringung und der Vergleich mit den «Besten» in der Organisation und der Branche ist eine moderne Methode, um die eigene Leistungsfähigkeit zu messen. Für diese Form des Vergleichs bilden professionelle Erhebungen verschiedener Leistungsaspekte die Basis. Darauf aufbauend muss dafür gesorgt werden, dass die Erkenntnisse aus dem Vergleich mit den «Besten» konsequent in den Alltag umgesetzt werden. Entsprechende Führungssysteme unterstützen die Umsetzung in den Alltag. Ein Beispiel dafür sind Kundenzufriedenheitsmessungen, die dem Unternehmen eine Rückmeldung zur Dienstleistungsqualität im Vergleich mit verwandten Unternehmen liefern. Das Auswerten der Resultate und die Umsetzung von notwendigen Konsequenzen kann mit entsprechenden Anreizsystemen unterstützt werden.

Die Funktion «Evaluation» in KnowledgePlus bietet die Möglichkeit, die Messungen und deren Auswertung online und automatisiert vorzunehmen.

Reflektierte, systematische und bewusste Aufarbeitung von Wissen und Erfahrungen, die durch die Arbeit in Projekten entstehen


Projekte sind ein gutes Feld um zu lernen. Neben den fachlichen Erkenntnissen erarbeitet sich die Projektgruppe z.B. Erfahrungen im Bereich der eigenen Arbeitsweise, der Kommunikation innerhalb und ausserhalb der Gruppe oder bei der Implementierung von Neuerungen im Unternehmen. Oftmals ist der Projektalltag jedoch so hektisch, dass die gewonnenen Erkenntnisse nicht diskutiert und systematisch ausgewertet werden und keine Konsequenzen für weitere Projekte erfolgen. Um dem entgegen zu wirken und ein aktives «Erkenntnismanagement» zu betreiben, müssen die Reflexionsphasen in den Projektablauf eingebaut werden.

KnowledgePlus bietet allen Projektmitgliedern ein Instrumentarium, um die Projektarbeit zu unterstützen, zu diskutieren und auszuwerten.